VFB zieht in die 3. Pokalrunde ein

Zweiter Pokalerfolg des VFB
Als Thorsten Kratzmann in der 88. Minute mit seinem zweiten Treffer doch noch den Ausgleich erzielen konnte, erneut nach einer für ihn typischen Energieleistung, war klar, dass man wohl in die Verlängerung gehen durfte. Der SV Germania Bietigheim hatte in der ersten Hälfte von zwei Abwehrfehlern der Murgtäler profitiert und war innerhalb weniger Minuten mit zwei Toren davongezogen. Für den VFB deshalb ärgerlich, weil man den Spielbeginn dominierte und mit zwei Halbchancen nahe an der eigenen Führung lag! Mit etwas Glück und einem guten Max Bachmaier im Tor konnten die VFBler den dritten Treffer des Gastgebers verhindern. Kurz vor der Pause verletzte sich ein Bietigheimer Spieler schwer und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert werden! Wir wünschen gute Besserung!
Zur zweiten Hälfte stellten Rolf Krieg und Hinh Ung die Mannschaft um, wechselten aus und verpassten damit dem eigenen Team eine zuvor schmerzlich vermisste Auffrischung, die erkennen ließ, dass man nicht gewillt war zu kapitulieren. Mit Kratzmanns Anschlusstor wurde das wichtige Zeichen zur Schlussoffensive gesetzt und da man die Konter der Bietigheimer besser parieren konnte als in Halbzeit eins, war der Ausgleich verdient und eine logische Folge der Gaggenauer Überlegenheit. Ausgeglichen gestaltete sich die erste Halbzeit der Verlängerung, doch es war erkennbar, dass die VFB-Mannnschaft die bessere Kondition besaß. Als man zum letzten Mal die Seiten gewechselt hatte, war es schließlich Spielertrainer Hinh Ung, der für die Gaggenauer Führung sorgte, die schließlich, erneut nach einem Standard, durch Thorsten Kratzmann auf zwei Tore ausgebaut werden konnte. Die letzten Minuten dieser heißen Begegnung im schönen Bietigheimer Stadion kosteten somit etwas weniger Nerven.
Wenn nun alle abwesenden Spieler in den nächsten Tagen eingesetzt werden können, kann der VFB die Ligarunde am Sonntag, den 12.08. beim FV Iffezheim mit Zuversicht starten, denn man kann erkennen, dass der Kader 2018/19 die Qualität der vergangenen Saison haben wird, immer vorausgesetzt, dass alle einsetzbar sind und gesund bleiben.